Programmbereich

Figurationen des Übergangs

Kunst und Wissenschaft können allgemein als diejenigen Bereiche gelten, in denen über „das Leben“ schlechthin nachgedacht wird, wo im Speziellen aber auch Reflexionen über die Voraussetzungen und Möglichkeiten der eigenen Praxis erfolgen.

Der Programmbereich FIGURATIONEN DES ÜBERGANGS thematisiert Zonen und Dynamiken zwischen Leben und Tod, Individuum und Kollektiv, Kunst und Leben. Er widmet sich Gestalten und Gestaltungen des Transitorischen in den Künsten sowie in der kulturellen Imagologie und konturiert Stationen einer Kulturgeschichte des Schöpferischen und der Zerstörung, von Anfang und Ende.

 

 

Bildnachweis: Hans Pollhammer, ohne Titel (Ahoi), Acryl/Lw., 2008, Detail

Laufende Veranstaltungen

Ringvorlesung „Der Tod und das Mädchen“

Vortrag

17:15

Daniela Hammer-Tugendhat (Wien): Zur Un/Darstellbarkeit des Todes

Von 10. März bis 30. Juni 2021 findet, jeweils am Mittwoch um 17:15-18:45h online via Webex, die Ringvorlesung des Programmbereichs Figurationen des Übergangs mit Vortragenden aus unterschiedlichen Disziplinen statt.

Webex Link

Programm RVL Der Tod und das Mädchen

 

 

Mittwoch 16 Jun 2021

Paul Celan

Tagung

9:45

Tagung mit Beiträgen von Christine Ivanovic, Bernd Auerochs, Lydia Koelle, Camilla Miglio und Uta Degner

Webex Zugangslink

 

 

Freitag 18 Jun 2021

Tier werden

Gastgespräch, Lesung

18:00

Teresa Präauer liest u.a. aus ihrem Essaybuch „Tier werden“ und im Anschluss daran wird sie mit Norbert Winding, dem Direktor des „Hauses der Natur“, ein Gespräch über Möglichkeiten und Veränderungen der Repräsentation von Tieren in einem Museum führen.

Teresa Präauer_Lesung

Anmeldung wegen beschränkter Platzzahl erforderlich bis 21. Juni 2021: Haus der Natur, Tel. 0662-842653, E-Mail: office@hausdernatur.at
Eintritt frei, es gelten die aktuellen COVID-Maßnahmen für Veranstaltungen

Donnerstag 24 Jun 2021

Ut pictura medicina. Visuelle Kulturen und Medizin

Tagung

17:00

Die Tagung will die Beziehung zwischen Medizin und Kunst auf allen Ebenen befragen: Die soziale Stellung der Praktiker*innen, der Austausch von theoretischem und praktischem Wissen, geteilte Terminologien und Konzepte, und die mit letzterem verbundene Disposition zum Teilen von Methoden der Beobachtung und Beschreibung. Aufgrund des Interesses an den parallelen Etablierungsprozessen in Bildender Kunst und Medizin liegt der Fokus der Tagung auf der Frühen Neuzeit. Die Veranstaltung beginnt am 11.11. mit einem Abendvortrag von Mechthild Fend.

Donnerstag 11 Nov 2021
Samstag 13 Nov 2021
Vergangene Veranstaltungen

Handkes Preis. Literatur und Leben

Diskussion
24. Okt. 2019, 20:15

Unipark Nonntal, HS E.002 (Agnes Muthspiel)

Donnerstag 24 Oktober 2019

Figurationen und Szenen des Beginnens: Themenfeld Bildende Kunst

Lecture , Vortrag
07. Nov. 2019, 18:00 - 21:00

Wissenschaft und Kunst, Atelier, 1. OG

Donnerstag 07 November 2019

Die Collage als Schnittstelle disparater Ebenen Teil 2

Workshop
08. Nov. 2019, 9:00
- 09. Nov. 2019, 15:00

Wissenschaft & Kunst, Atelier, 1. OG

Freitag 08 November 2019

Die Collage als Schnittstelle disparater Ebenen Teil II

Ausstellung
20. Nov. 2019, 18:30

enter: Raum für Kunst, EG

Mittwoch 20 November 2019
Donnerstag 21 November 2019

Figurationen und Szenen des Beginnens: Themenfeld Film

Film , Vortrag
05. Dez. 2019, 18:00 - 21:00

Wissenschaft und Kunst, Atelier, 1. OG

Donnerstag 05 Dezember 2019
Schriften

Aufsätze, Rezensionen und Miszellen des Programmbereichs “Figurationen des Übergangs”, interuniversitäre Kooperation von Universität Mozarteum / Paris-Lodron-Universität Salzburg unserer digitalen Schriftenreihe „Figurationen des Übergangs. Schriften zu Wissenschaft und Kunst“ (https://transition.hypotheses.org)

Lehre

Die Lehre am Programmbereich Figurationen des Übergangs ist eng mit Forschung und künstlerischer Praxis verknüpft: Tagungen, Workshops, Vorträge und Ausstellungsprojekte werden vielfach in die Lehre integriert. Die Studierenden sind dadurch in den Austausch zwischen Forschung und künstlerischer Praxis eingebunden. Lehre, Forschung und Vermittlung stehen in einem stetigen Wechselverhältnis.

Unser Programmbereich wird von Wissenschaftler*innen und Künstler*innen von Universität Mozarteum und Universität Salzburg getragen, der sogenannten ‚Kerngruppe‘. Ihre Mitglieder stammen aus den bildenden und darstellenden Künsten sowie den Literatur-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Sie organisieren am Programmbereich Veranstaltungen und führen Lehrveranstaltungen durch.

Mehr Informationen

Publikationen

Hier finden Sie Publikationen, die vom Programmbereich Figurationen des Übergangs unterstützt wurden und/oder aus Veranstaltungen des Programmbereichs hervorgegangen sind.

Kuon, Peter / Laville, Béatrice / Magne, Élisabeth / Winter, Susanne Winter (Hrsg.): Polémiquer - Provoquer - Scandaliser, Presses Universitaires de Bordeaux 2019.

Bleuler, Anna Kathrin / Kern, Manfred / Kuon, Peter (Hrsg.): Poesie des Widerstreits. Heidelberg: Winter 2020.

Deutschmann, Peter / Herlth, Jens / Woldan, Alois (eds.): “Truth” and Fiction: Conspiracies and Conspiracy Theories in Eastern European Culture and Literature. Bielefeld: transcript 2020 (= Culture & Theory. 193).

Ehrmann, Daniel / Wolf, Norbert Christian (Hrsg.): Der Streit um Klassizität. Polemische Konstellationen vom 18. bis ins 21. Jahrhundert. Wien u.a.: Böhlau 2020.

Haitzinger, Nicole / Kollinger, Franziska (Hrsg.): Harlekinaden. Beiträge zum Aspekt des Polemischen in den szenischen Künsten. München: epodium 2020 (=Tanz & Archiv – Forschungsreisen. Auftritte und Theoria ästhetischen Wissens, 9).

Haitzinger, Nicole / Kolb, Alexandra (eds.): Post-Utopia and Europe in the Performing Arts. München: epodium 2021. Das Buch wird gedruckt erscheinen und als E-Book verfügbar sein.

Assinger, Thomas / Ehrmann, Daniel (Hrsg.): Gelehrsamkeiten im 18. Jahrhundert. Heidelberg: Winter (in Vorbereitung).

Degner, Uta / Gürtler, Christa (Hrsg.): Kathrin Röggla und die Recherchegespenster. Wien: Sonderzahl (in Vorbereitung).

Brandt, Sigrid (Hrsg.): Massen Sterben – Wege des Erinnerns an zwei Weltkriege in europäischer Perspektive. Berlin: Hendrik Bäßler (in Vorbereitung).