Lehre am Programmbereich Figurationen des Übergangs

Die Lehre am Programmbereich Figurationen des Übergangs ist eng mit Forschung und künstlerischer Praxis verknüpft: Tagungen, Workshops, Vorträge und Ausstellungsprojekte werden vielfach in die Lehre integriert. Die Studierenden sind dadurch in den Austausch zwischen Forschung und künstlerischer Praxis eingebunden. Lehre, Forschung und Vermittlung stehen in einem stetigen Wechselverhältnis.

 

Unser Programmbereich wird von Wissenschaftler*innen und Künstler*innen von Universität Mozarteum und Universität Salzburg getragen, des sogenannten ‚Netzwerks‘. Ihre Mitglieder stammen aus den bildenden und darstellenden Künsten sowie den Literatur-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Sie organisieren am Programmbereich Veranstaltungen und führen Lehrveranstaltungen durch.

 

Im Rahmen des Studienangebots von Wissenschaft & Kunst gestalten wir gemeinsam mit den Programmbereichen Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion und (Inter)Mediation ein Lehrprogramm für Studierende der Universität Mozarteum und der Universität Salzburg. Wir vom Programmbereich Figurationen des Übergangs bieten darin insbesondere für das Basismodul Die Künste: Theorien und Diskurse  sowie für die Studienergänzung Die Künste: Praxis und Vermittlung Lehrveranstaltungen an, die Teil des Studienschwerpunkts Kunst, Kultur und ihre Vermittlung sind.

 

Darüber hinaus organisieren wir am Programmbereich öffentliche Ringvorlesungen, die aktuelle wissenschaftliche und künstlerische Diskurse aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und vermitteln. Die Ringvorlesungen lassen sich je nach Hauptstudium als Wahlfächer oder Wahlpflichtfächer anrechnen.

 

 

LEHRVERANSTALTUNGEN

WINTERSEMESTER 2026/27

VÜ 901.372 Literarisches Schreiben: Weg-Erkundungen
Mairhofer, Marlen

Der Titel der Lehrveranstaltung, Weg-Erkundungen, ist zweideutig: er meint einerseits die literarische Auseinandersetzung mit Wegen (Schul-und Arbeitswege, Schotter-, Seiten oder Hauptstraßen, Wald- und Trampelpfade, …), andererseits Wege des literarischen Schreibens. Wie kann man, bildlich und wörtlich gesprochen, an das Verfassen eines literarischen Textes herangehen? Wie fange ich an, wie recherchiere, wie überarbeite ich?

Im Laufe des Semesters soll jede:r einen literarischen Text zum Thema der Lehrveranstaltung schreiben. Dieser Prozess gliedert sich in drei Phasen:
1. Aufbauphase (Oktober – Anfang November): Lektüre und praktische Übungen, Möglichkeiten der Recherche, Ideenfindung
2. Arbeitsphase (November – Anfang Dezember): selbständige Arbeit an einem Einzeltext. Bitte bedenken Sie, dass hier ein gewisses Maß an Eigenorganisation nötig ist.
3. Überarbeitungsphase (Dezember – Anfang/Mitte Jänner): Zwischenstand, Feedback, Überarbeitung des Geschriebenen.

Ende Jänner werden die Texte präsentiert – entweder kursintern, oder, wenn von den Teilnehmer:innen gewünscht, bei einer öffentlichen Lesung. Diese wird gemeinsam mit den Teilnehmer:innen organisiert.

Neben der Anleitung und Begleitung eigener Textproduktion gibt die Lehrveranstaltung Einblick in ausgewählte Bereiche des Literaturbetriebs.

Anmeldung Plusonline

 

Die seit Wintersemester 2018/19 abgehaltenen Lehrveranstaltungen des Programmbereichs „Figurationen des Übergangs“ finden Sie im Archiv gelistet.

Archiv Lehre