Lehre am Programmbereich Figurationen des Übergangs
Die Lehre am Programmbereich Figurationen des Übergangs ist eng mit Forschung und künstlerischer Praxis verknüpft: Tagungen, Workshops, Vorträge und Ausstellungsprojekte werden vielfach in die Lehre integriert. Die Studierenden sind dadurch in den Austausch zwischen Forschung und künstlerischer Praxis eingebunden. Lehre, Forschung und Vermittlung stehen in einem stetigen Wechselverhältnis.
Unser Programmbereich wird von Wissenschaftler*innen und Künstler*innen von Universität Mozarteum und Universität Salzburg getragen, des sogenannten ‚Netzwerks‘. Ihre Mitglieder stammen aus den bildenden und darstellenden Künsten sowie den Literatur-, Kultur- und Kunstwissenschaften. Sie organisieren am Programmbereich Veranstaltungen und führen Lehrveranstaltungen durch.
Im Rahmen des Studienangebots von Wissenschaft & Kunst gestalten wir gemeinsam mit den Programmbereichen Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion und (Inter)Mediation ein Lehrprogramm für Studierende der Universität Mozarteum und der Universität Salzburg. Wir vom Programmbereich Figurationen des Übergangs bieten darin insbesondere für das Basismodul Die Künste: Theorien und Diskurse sowie für die Studienergänzung Die Künste: Praxis und Vermittlung Lehrveranstaltungen an, die Teil des Studienschwerpunkts Kunst, Kultur und ihre Vermittlung sind.
Darüber hinaus organisieren wir am Programmbereich öffentliche Ringvorlesungen, die aktuelle wissenschaftliche und künstlerische Diskurse aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und vermitteln. Die Ringvorlesungen lassen sich je nach Hauptstudium als Wahlfächer oder Wahlpflichtfächer anrechnen.
LEHRVERANSTALTUNGEN
WINTERSEMESTER 2025/26
VÜ 901.369 Überlegungen zum Rand
Marlen Mairhofer
Ränder begegnen uns überall. Alle physischen Gegenstände, die wir besitzen, haben einen Rand, von der Tasse, aus der wir trinken, bis zur Kleidung, die wir tragen. Unsere Körper haben ebenso Ränder wie die Stadt, der Staat, der Kontinent, die wir bewohnen. Wir können am Rand des Schwimmbeckens stehen oder am Rande des Nervenzusammenbruchs, außer Rand und Band geraten, oder auch mal den Rand halten.
Diese Lehrveranstaltung möchte Ränder aller Art erkunden. Dazu sucht sich jede:r Student:in einen Rand seiner/ihrer Wahl, den er/sie ein Semester lang in einem selbstgewählten Medium bearbeitet. Dieses Medium kann beispielsweise Malerei, Grafik, Skulptur, Textil, Musik, Tanz/Performance oder (bzw. und) Sprache sein. Neben der Reflexion über den eigenen Arbeitsprozess dienen die Sitzungen der LV dem Austausch, der Diskussion, der Präsentation des Arbeitsfortschritts, der gemeinsamen Lektüre, nach Wunsch und Möglichkeit auch Rand-Erkundungen (zB. Stadtrand-Führung; Ausstellungsbesuch). Die Lehrveranstaltung versteht sich als Labor und Experimentierraum.
Ein künstlerisches Studium ist nicht Voraussetzung für das Belegen des Kurses – auch der Essay (oder eine andere literarische Textgattung) ist eine geeignete Form, sich mit Rändern zu befassen.
Am Ende der Lehrveranstaltung soll eine Ausstellung oder ein künstlerisches Mini-Symposion zur Präsentation der entstandenen Arbeiten stehen (Details werden in Absprache mit den Studierenden festgelegt).
Die seit Wintersemester 2018/19 abgehaltenen Lehrveranstaltungen des Programmbereichs „Figurationen des Übergangs“ finden Sie im Archiv gelistet.
