Eine Gesprächsreihe zu Klima, Kunst und Bildung

Zukunft mit Zukunft

Wir Menschen verbrauchen die Ressourcen zweier Erden. Damit überschreiten wir die planetaren Grenzen der einen Erde, die wir haben, und gefährden die Ökosysteme, die unsere Lebensgrundlage sind, massiv. Bereits jetzt leiden viele Menschen und andere Lebewesen unter den Auswirkungen der Klimakrise – eine Situation, die sich in Zukunft ohne entsprechende Maßnahmen noch drastisch verschärfen wird. Wir müssen daher die globale Erderwärmung auf maximal 1,5 Grad Celsius begrenzen und unter Anerkennung der Grenzen unseres Planeten aktiv werden. Sicher ist: Die Maßnahmen, die wir in den kommenden zehn Jahren setzen, werden die Lebensqualität der Menschen und Tiere in der Zukunft entscheidend mitbestimmen. Um ‚ins Tun‘ zu kommen, braucht es ermutigende Erzählungen und positive Zukunftsvisionen mit Rückgriff auf bereits bestehendes, vielfältiges Wissen.

In dieser Gesprächsreihe fragen wir: Was war? Was ist? Was soll sein? Wie können wir – als Einzelpersonen, als Gruppe, als Gesellschaft – Geschichten einer wünschens- und lebenswerten Zukunft erzählen? Welche Rolle spielen dabei kreative, künstlerische und kulturelle Ausdrucksformen sowie Bildung und Vermittlung? Dazu laden wir Menschen ein, aus ihrer wissenschaftlichen, künstlerischen und vermittlerischen Praxis zu berichten, Ideen und Projekte vorzustellen und mit uns zu diskutieren.

Die Gesprächsreihe findet begleitend zum Forschungsprojekt „Räume kultureller Demokratie“ statt, in dem Menschen aus den Bereichen Klima- und Nachhaltigkeitsforschung, Soziales und Zivilgesellschaft, Kunst und Kultur, Bildung und Vermittlung, Kommunikation und digitaler Raum zusammenarbeiten, um Experimentierräume rund um die Themen „Nachhaltigkeit und Klimawandel“ zu entwickeln. Das Projekt versteht sich dabei als kreative Plattform und offener Raum für Visionen, Gedankenexperimente und lädt zum Mitmischen und Mitgestalten ein, um gemeinsam eine Zukunft mit Zukunft zu gestalten und konkret vorstellbar zu machen.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft und Kunst sowie dem Salzburg Museum und wird vom Land Salzburg, Abteilung Wissenschaft, Erwachsenenbildung, Bildungsförderung gefördert.

Konzept und Durchführung: Katharina Anzengruber und Elke Zobl in Kooperation mit Sandra Kobel (Salzburg Museum)

Bitte um Anmeldung zu den einzelnen Terminen unter: roswitha.gabriel@sbg.ac.at

Sie bekommen daraufhin einen Link für die online Veranstaltung zugesandt.

Die einzelnen Veranstaltungen mit Beschreibung: