Klimaschutz als Aufgabe der öffentlichen Hand – Notwendigkeiten, Möglichkeiten und Grenzen am Beispiel der Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050

Nach einer kurzen Darstellung des Standes der Klimaforschung und der sich daraus ergebenden Handlungsnotwendigkeit werden die Möglichkeiten und Grenzen des Handelns der öffentlichen Hand am Beispiel der Klima- und Energiestrategie SALZBURG 2050 des Bundeslandes Salzburg diskutiert. Insbesondere wird das Spannungsfeld zwischen den wissenschaftsbasierten Zielpfaden, die letztlich auch dem Pariser Klimaschutzabkommen oder dem EU-Klimazielen zu Grunde liegen – und den (politischen) Handlungsspielräumen eines (Bundes)landes beleuchtet. Dargestellt werden auch das Zusammenspiel zwischen internationalen Abkommen, den EU-Regelungen, den nationalen Vorgaben und den sich daraus ergebenden Handlungsoptionen eines Bundeslandes. Ebenso wird auf die Handlungsoptionen der Bürger*innen und die Frage der Akzeptanz von Regeln, deren unmittelbare Wirksamkeit nicht (sofort) sicht- und erkennbar ist, eingegangen.

Anmeldung: roswitha.gabriel@sbg.ac.at
Der Link wird nach der Anmeldung zugeschickt.

Der Vortrag ist Teil der Gesprächsreihe Zukunft mit Zukunft. Eine Gesprächsreihe zu Klima, Kunst und Bildung.
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DI Dr. Gunter Sperka

·         geboren 1960, aufgewachsen in der Steiermark
·         Studium der technischen Chemie an der TU Graz
·         Dissertation am Institut für physikalische und theoretische Chemie mit Forschungsaufenthalten am Birkbeck College der University of London
·         seit 1989 im Amt der Salzburger Landesregierung
o   ab 1989 als umwelttechnischer Sachverständiger
o   ab 1993 Leiter des Referates Chemie und Umwelttechnik
o   seit 2012 Koordinator für Klimaschutz und Umweltplanung
o   seit 2019 Leiter der Stabsstelle Klimaschutz und Nachhaltigkeit
·         Mitglied in verschiedenen nationalen und europäischen Gremien, Vertreter des Landes Salzburg im „Nationalen Klimaschutzkomitee“
·         Dachmanagement der Klimastrategie SALZBURG 2050 sowie des Masterplanes Klima+Energie 2020