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MUSIKPHYSIOLOGIE & MUSIKERMEDIZIN: MUSIZIEREN IM ZUSAMMENWIRKEN VON PSYCHE UND KÖRPER Claudia Spahn (Universitätsklinikum Freiburg, Hochschule für Musik Freiburg, D)

PRÄSENZVORTRAG & ONLINE-WEBINAR

In der Reihe MUSIK & MEDIZIN

Beim Musizieren spielen Körperbewegungen und Emotionen zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. In der Musikphysiologie & Musikermedizin werden Musizierbewegungen genau analysiert und es wird bewertet, wie sie zur Klangbildung beitragen und ob durch ihre Ausführung gesundheitliche Risiken bestehen. Eine besondere Rolle spielen die sogenannten Ausdrucksbewegungen, die an der Wahrnehmung der musikalischen Performance durch die Rezipient*innen einen entscheidenden Anteil haben.
In Auftrittssituationen beeinflusst Lampenfieber zusätzlich den Musiziervorgang und ist als psychosomatisches Phänomen zu betrachten. Seine Ausprägungen unterscheiden sich im Verlauf eines Auftritts und können durch spezifische Maßnahmen optimiert werden.
Im Vortrag führt die Referentin in die Sichtweisen des Faches Musikphysiologie und Musikermedizin ein und macht durch aktuelle Forschungsergebnisse die Themen lebendig. Hierbei werden grundlagenorientierte musikphysiologische Erkenntnisse und musikermedizinische Erfahrungen aus der Praxis kombiniert und den Zuhörer*innen nahegebracht.

 

Claudia Spahn, Dr. med., Dr. phil., ist Professorin für Musikermedizin und Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin, Hochschule für Musik Freiburg und Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie Universitätsklinikum Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Lampenfieber und Performanceforschung.

 

Die neue Salzburger Vortragsreihe „MUSIK & MEDIZIN“ präsentiert wissenschaftliche und künstlerische Beiträge führender internationaler Expertinnen und Experten verschiedener Disziplinen, um die Wechselwirkungen und Mechanismen zwischen Erfahrung, Verarbeitung und psychophysiologischen Auswirkungen von Musik auf den Menschen zu untersuchen und gleichzeitig zu verstehen, wie Musik Gesundheit und Wohlbefinden fördern kann.

Die Vorträge in dieser Reihe sind auch Teil einer disziplinübergreifenden Lehrveranstaltung, in der jeweils Themen aus dem Forschungsumfeld der eingeladenen Vortragenden diskutiert werden.

 


Konzeption und Organisation

Katarzyna Grebosz-Haring (Systematische Musikwissenschafterin |PB (Inter)Mediation, Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst | Universität Mozarteum Salzburg / Universität Salzburg).
In Zusammenarbeit mit Günther Bernatzky (Biologe | Fachbereich Biowissenschaften, Ökologie und Evolution, Universität Salzburg) und Leonhard Thun-Hohenstein (Kinder- und Jugendpsychiater | Universitätsklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie, Christian Doppler Klinik, Paracelsus Medizinische Universität Salzburg)

 

 

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