W&K-Forum 

Aufprall. BudeMunkWieland

Es sind nicht isolierte Ereignisse, keine Einzelphänomene, sondern nebeneinander laufende, miteinander verwobene Transformationsprozesse, die Epochenschwellen auf den Weg bringen. Das neu formierte Autorinnen- und Künstlerinnenkollektiv nähert sich solchen Praxen des Übergangs konkret am Beispiel von Berlin vor dem Mauerfall an. In diesem Roman entfaltet sich dadurch ein „Gefühl der Welt“ (Bude) von damals, das stellenweise überraschende Parallelen zur Gegenwart aufzeigt.
In einer Selbstauskunft heißt es dazu, dass sich auf elementare Weise etwas änderte im Gesellschaftsgefüge: „Die Geschlechter, die Herkünfte, die Wahrnehmungen, die Gefühle, das Denken und die Kunst waren in einen anderen Zustand gekommen.“

 

Konzept: Werner Michler, Raffael Hiden

Bildnachweis: Bettina Munk