Workshop und Buchpräsentation

Friderike ›Zweig‹

Zur Lyrik der Friderike ›Zweig‹: Workshop 15h | Konferenzzimmer, Edmundsburg

Die Lyrik von Friderike ›Zweig‹, die zu Lebzeiten nur vereinzelt publiziert wurde, gibt beredten Aufschluss über ihr Selbstverständnis als Frau und als Autorin. Im Rahmen des Workshops werden ihre Gedichte erstmals zum Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzung gemacht. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen zur Lyrik als literarische Alltagspraxis, ihre Bedeutung für ein ›weibliches Schreiben‹ in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ebenso wie Korrespondenzen mit literarischen Traditionen und Vorbildern.

Es diskutieren mit: Uta Degner (FB Germanistik, Universität Salzburg), Paul Keckeis (Institut für Germanistik, Universität Klagenfurt) und Lina Maria Zangerl (Literaturarchiv Salzburg).

Friderike ›Zweig‹. Weibliche Intellektualität im frühen 20. Jahrhundert 

Buchpräsentation mit Lesung und Musik: 19.30h | Europasaal, Edmundsburg

Der in der Schriftenreihe des Stefan Zweig Zentrum neu erschienene Band versammelt die Beiträge zu einer im Januar 2021 an der Universität Salzburg veranstalteten internationalen Tagung. Anlässlich des 50. Todestages wurden Leben und Werk von Friderike ›Zweig‹ erstmals umfassend geschildert: ihr Wirken als Schriftstellerin, Journalistin, Übersetzerin, Friedensaktivistin u.v.m.

Die Herausgeberinnen Deborah Holmes (FB Germanistik, Universität Salzburg) und Martina Wörgötter (Stefan Zweig Zentrum Salzburg) stellen den Band vor.

Lesung und Musik: Juliette Larat (Thomas Bernhard Institut, Universität Mozarteum) und Dario Zingales (Department für Blas- und Schlaginstrumente, Universität Mozarteum).

 

Friderike Zweig (geborene Burger, verheiratete und geschiedene Winternitz) kennt man heute vor allem als die erste Frau des Weltautors Stefan Zweig. Kaum bekannt ist hingegen ihr eigenes Wirken als Schriftstellerin, Journalistin, Übersetzerin, Friedensaktivistin u.v.m. In dem neu erschienenen Band werden ihr Leben und Werk erstmals umfassend in den Blick genommen. Dabei gerät, wenn es darum geht, Friderike ›Zweig‹ als Künstlerin und Geistesarbeiterin zu begreifen, eine ganze Generation von Frauen in den Fokus. Allgemeine sozial- und diskursgeschichtliche Fragestellungen nach den Voraussetzungen weiblicher Kreativität und Intellektualität in der Moderne bilden die Grundlage dafür. So wird mit Blick auf die Literatur- und Kulturgeschichte Friderike ›Zweigs‹ Potential im Kontext weiblicher Emanzipationsbewegungen herausgearbeitet.

 

Konzeption: Deborah Holmes, Martina Wörgötter

Veranstaltet in Kooperation mit FB Germanistik, Universität Salzburg und Stefan Zweig Zentrum Salzburg

Bildnachweis: Friderike Maria Winternitz, 1920, © Archiv Setzer-Tschiedel / Imagno / picturedesk.com // Friderike Zweig: Poems. Literaturarchiv Salzburg, Sammlung Donald Prater

Impressionen "Workshop und Buchpräsentation: Friderike ›Zweig‹", 27.4.2023

Fotos: Marie-Astrid Romich