Künstlerische Spielräume als partizipative Lernorte?

16:00-17:30: Spielerunde Mythos von Theuth
Leitung: Thomas Philipp, Davide Bevilacqua und Eva Maria Dreisiebner, Künstler*innenkollektiv qujOchÖ (Linz)
beschränkte Teilnehmer*innenzahl (max. 20)

Das Künstler*innenkollektiv qujOchÖ aus Linz spielt an diesem Nachmittag mit den Teilnehmenden das von ihnen entwickelte Brett- und Gesellschaftsspiel Mythos von Theuth. Über zwölf Stationen hinweg müssen Smartphones, Zeitungen, Briefmarken, Bonbons, Hände, Füße, Augenpaare und andere mediale Mittel eingesetzt werden, um dem von Platon überlieferten Mythos von der Erfindung der Schrift auf die Spur zu kommen. Dabei helfen euch zentrale medientheoretische Ideengeber*innen. Ein Spiel also mit, für und von Künstler*innen, Wissenschaftler*innen oder Gött*innen und alle(n), die es werden wollen.
https://qujochoe.org/myth-of-theuth/

18:30-20:00: Podiumsdiskussion Künstlerische Spielräume als partizipative Lernorte?
mit:
Thomas Philipp, Davide Bevilacqua und Eva Maria Dreisiebner, Künstler*innenkollektiv qujOchÖ (Linz)
Sandra Kobel, Leiterin der Kulturvermittlung am Salzburg Museum
Sonja Prlić, gold extra und Projekt schnitt # stellen

Spielen ist eine kreative und ubiquitäre menschliche Tätigkeit. Sowohl evolutionsgeschichtlich wie sozialisationstheoretisch eignen wir uns die Welt spielend an. Es handelt sich um eine soziale und zugleich regelgeleitete Aktivität, die transformative Räume eröffnen kann. Zugleich sind Spiele ästhetische Produkte und eng mit künstlerischen Verfahren verbunden. Die Verzahnung von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft und ihre gegenseitigen Resonanzen zeigt sich im Medium des Spielens. Die Teilnehmenden an der Podiumsdiskussion diskutieren die Möglichkeiten und Grenzen, mittels Spielen Partizipation zu fördern und Wissen zu vermitteln. Die Podiumsgäste vertreten dabei unterschiedliche Formen der Verbindung von Kunst und Lernen.

Veranstaltungsflyer als PDF