ONLINE ARTISTS' TALK

Auf und unter der Haut: Körperbemalungen

Können menschliche Körper von Natur aus vollkommen schön sein? Thema der Lehrveranstaltung sind Normen und Techniken der ästhetisierenden Bearbeitung des menschlichen Körpers in Kunst und Theorie, wie sie seit der Antike immer aufs Neue entwickelt wurden. Im Zentrum der Vorlesung mit Übung stehen Ideale und Normvorstellungen des menschlichen Körpers sowie Kontinuitäten und Veränderungen zu Vorstellungen, künstlerischen, kosmetischen wie medizinischen Praktiken und Instrumenten zur Regelung, Steigerung oder Erzeugung körperlicher Schönheit. Kunst und Techniken der Körperbearbeitung stehen dabei in einem spannungsvollen Wechselverhältnis, in dem die Mittel und Leitprinzipien beider Bereiche sich gegenseitig beeinflussen oder sich überschneiden. In der Lehrveranstaltung möchten wir diese Verflechtungen von Kunst und Leben in einer Kombination aus theoretischen Impulsen und Reflexionen, Workshops mit Künstler*innen sowie eigenständigen Bearbeitungen des Themas in Theorie und Praxis beleuchten.

 

Meeting-Link:
https://uni-salzburg.webex.com/uni-salzburg-de/j.php?MTID=mdd17cb0a5ac0454d51cb121b0e999fec
Meeting-Kennnummer: 137 365 2705
Passwort: c5jC6YMVgP3

 

Martina Pohn, geboren 1985 in Salzburg, Studium der Kunstgeschichte und der Klassischen Archäologie an der Universität Salzburg. Zwischen 2007 und 2009 kuratorische Assistentin in der wissenschaftlichen Abteilung des Museums der Moderne Salzburg. Ab 2010 Doktoratsstudium der Kunstgeschichte und Klassischen Archäologie an der Universität Salzburg. Von 2012 bis 2019 Leitung der Abteilung Kunstvermittlung am Museum der Moderne Salzburg. Jüngste Ausstellungsprojekte und Schriften: Aktionsraum Museum (2017 – gemeinsam mit Dr. Sabine Breitwieser, am Museum der Moderne Salzburg), Things To Do – Julian Khol (2017), Multiverse – Mateusz von Motz (2018), Nanu statt Tabu?! (2018, Museum der Moderne Salzburg, Haus der Geschichte Österreich, Wien), Exposed – Birgit Graschopf (2019), Paarung ist harter Wettbewerb – Female Paperpositions (2019) und David- Meran. STEHVERMÖGEN (2020).

Hannah Wagner, geboren 1982 in Wien. Nach einer Ausbildung für  Veranstaltungsorganisation und -technik mehrjährige Arbeit im Kunst- und Kulturbereich. Ausbildung zur Tätowiererin ab 2018. Arbeitet seit 2019 selbständig als Tätowiererin in Wien.

Konzept, Moderation: Romana Sammern