klima ◦ musik ◦ wandel ◦ erfahren ‖ Musik im Anthropozän

Martina Fladerer

Ausgangspunkt ist die Fragestellung, inwiefern Musik und das „wicked problem“ Klimawandel miteinander verwoben sind. Was hat Musik mit dem Anthropozän und dem Klimawandel zu tun? Wie ist es (noch) möglich mit der und in der veränderten Umwelt zu musizieren? Wie viel Musik steckt im Klimawandel selbst? Und wie kann mit Musik Empathie und Mit-Gefühl für die Umwelt erzeugt werden?

Der Vortrag behandelt nicht nur Musik über das Anthropozän, gleichzeitig soll gemeinsam darüber nachgedacht werden, wie im Anthropozän und mit dem Klimawandel Musik gemacht werden kann. Welcher Verantwortung müssen sich Musikpraktiken heute stellen? Was macht „gute“ Musik im Anthropozän aus?

Zuletzt soll anhand von Best-Practice-Beispielen ein Blick in die Zukunft geworfen werden: Welche Zukunftsmusiken und inwiefern können Musiker:innen als Seismograph:innen und Zukunftsforscher:innen neue Wege eröffnen in ein post-katastrophisches Miteinander?

Anmeldung: roswitha.gabriel@sbg.ac.at
Der Link zur Online-Veranstaltung wird nach der Anmeldung zugeschickt.

Die Ringvorlesung des Doktoratskollegs „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“ problematisiert aktuelle Transformationsprozesse unserer Weltbeziehungen und wirft Fragen nach deren ästhetischen, politischen, ökologischen, soziokulturellen Implikationen auf.
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Foto © Tobias Witzgall