Common Grounds. Lab für Kommunikation, Teilhabe und regionale Öffentlichkeiten

Das Common Grounds Lab widmet sich der Erforschung, Gestaltung und Reflexion von Kommunikationsräumen in regionalen, insbesondere ländlich-alpinen Kontexten. Im Fokus stehen Formen öffentlicher Teilhabe, kulturelle Aushandlungsprozesse und digitale Transformation – immer mit Blick auf das Gemeinsame: geteilte Räume, geteilte Anliegen, geteilte Verantwortung.

Das Lab versteht sich als offener Ort für interdisziplinäre Zusammenarbeit, ko-kreative Forschung und den Dialog zwischen Wissenschaft, Kulturpraxis und Zivilgesellschaft.

Ziel des Common Grounds Lab ist es, Konzepte, Methoden und Formate zu entwickeln, mit denen kommunikative Teilhabe in ländlichen Räumen sichtbar, verhandelbar und gestaltbar wird. Dabei geht es sowohl um den Blick auf regionale Öffentlichkeiten als auch um das gemeinsame Erforschen neuer kommunikativer Praktiken – an der Schnittstelle von Forschung, Vermittlung und regionaler Kulturarbeit.

Als Plattform für experimentelle Ansätze, langfristige Kooperationen und kontextsensible Forschung trägt das Lab dazu bei, regionale Kommunikationsräume nicht nur zu beschreiben, sondern gemeinsam mit lokalen Akteur:innen weiterzudenken. Im Zentrum stehen Fragen wie:

  • Wie wird Öffentlichkeit im regionalen Raum hergestellt?
  • Welche Bedingungen fördern Teilhabe?
  • Wie lässt sich Digitalisierung ortsbezogen denken und gestalten?

Das Common Grounds Lab betreibt Forschung als Public Engagement: Es gestaltet eine offene und zugängliche Wissenschaftspraxis, sucht aktiv den Dialog mit unterschiedlichen Öffentlichkeiten, verankert sich im lokalen Kontext und trägt dazu bei, gesellschaftliche Wirkung zu entfalten.

Team: Ricarda Drüeke, Corinna Peil, Elke Zobl

Aktivitäten:

ETHNOFARM: Generationendynamiken und AgriTech-Transformation. Gefördert vom FWF 1000-Ideen-Programm (Ricarda Drüeke, Corinna Peil). Link zur Projekt Website