Paul Feigelfeld, Institut für Open Arts, Universität Mozarteum Salzburg
Der Vortrag beleuchtet Paradigmen, Politik und Paranoia, aus denen Maschinelles Lernen und sogenannte Künstliche Intelligenz entstehen, und zeichnet deren Medien- und Kulturgeschichte nach. Technologien schreiben oft ihre eigenen Geschichten und prägen unsere Wirklichkeiten entscheidend mit – eine eigentümliche Form von Handlungsmacht, die für menschliche Intelligenz nicht immer leicht zu akzeptieren ist. Letztlich war Intelligenz jedoch schon immer künstlich. Heute mehr denn je stehen Macht, Kontrolle und deren Missbrauch sowie wirtschaftliche Ausbeutung im Spannungsfeld zu Demokratisierung, gerechter Verteilung und freiem Zugang. Der Vortrag möchte hierzu vor allem weitere Fragen aufwerfen.
Paul Feigelfeld ist Kultur- und Medienwissenschafter
Eine Kooperation von PB InterMediation/Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft & Kunst mit dem Institut für Open Arts der Universität Mozarteum Salzburg.
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Idee, Konzeption und Organisation
Christine Bauer (Professorin für Interactive Intelligent Systems am Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interfaces (AIHI), Leiterin PB InterMediation | Universität Salzburg)
Katarzyna Grebosz-Haring (Systematische Musikwissenschafterin | PB InterMediation, Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft und Kunst | Universität Mozarteum Salzburg)
Martin Losert (Instrumentalpädagoge, Leiter Department Musikpädagogik, Leiter PB InterMediation | Universität Mozarteum Salzburg)
Die öffentlichen Vorträge werden durch begleitende Termine für Studierende ergänzt (Anmeldung siehe Plus- bzw. Moz-Online LV-Nr. 901.955).