Ein Lektüretag mit Texten Esther Kinskys

Ins Sprachgelände

Esther Kinskys Werk zeichnet sich nachdrücklich dadurch aus, permanent Zonen des Übergangs zu verhandeln: zwischen ‚Natur‘ und ‚Kultur‘ (zumal im Begriff des „gestörten Geländes“), zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem, zwischen und innerhalb von Sprachen, zwischen verschiedenen Zeitschichten dessen, was uns umgibt. Mit feinsinniger Aufmerksamkeit wendet sich Kinsky in ihren Texten fundamentalen Fragen zu, die sie immer wieder gerade auch aus der Perspektive aufs Detail stellt: nach dem Ökologischen, der Übersetzbarkeit, dem Umgang mit Verlust und Trauer – und nicht zuletzt danach, welche Möglichkeiten des Sagens und Benennens, bisweilen an der Grenze zum Verstummen, überhaupt bestehen.

Programm
09:00–09:15 Begrüßung, Vorstellung
09:15–10:30 Schiefern (2020) | Stefanie Heine, Københavns Universität
11:00–12:15 FlussLand Tagliamento (2023) | Stéphane Pesnel, Sorbonne Université Paris
13:45–15:00 Weiter Sehen (2023) | Thomas Assinger, Georg Trakl Geburtshaus Salzburg
15:30–16:45 Heim.Statt (2025) | Céline Burget, Universität Basel

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Konzept und Organisation: Thomas Traupmann

Bildnachweis: Mountains Slate Gray, 51699. pixabay.com