Workshop

Elfriede Jelinek – eine Ästhetik der Übergänge

Elfriede Jelineks Texte inszenieren auf vielfältige Weise die Überschreitung von Grenzen; ihre Ästhetik lässt sich daher paradigmatisch als eine der Übergängigkeit verstehen. Der Workshop möchte in transdisziplinärer Weise anhand ausgewählter Beispiele die Formen, Funktionsweisen und poetologischen Hintergründe ihrer Transgressionen analysieren. Nach zwei Vorträgen wird um 19.00h in DAS KINO die Verfilmung ihres Romans „Die Kinder der Toten“ durch das Nature Theater of Oklahoma im Mittelpunkt stehen. Film und Roman nivellieren in besonders insistierender Weise die Differenz von Leben und Tod: „Alle sind tot, wissen es aber nicht. So wie wir jetzt alle tot sind und es nicht wissen.“ (Elfriede Jelinek)

 

VORTRÄGE

Britta Kallin (Atlanta): Märchenfiguren und intertextuelle Übergange in ausgewählten Werken von Elfriede Jelinek

Silke Felber (Wien): Im Dazwischen. Figurationen der Durchquerung in Jelineks Theatertexten

DAS KINO

Claus Philipp (Wien, Dramaturg): Einführung

„Die Kinder der Toten“ (Kelly Cooper, Pavol Liska, Nature Theater of Oklahoma; 92 min, 2019)

Podiumsgespräch mit Claus Philipp und Gabriele Jutz (Wien), Moderation: Uta Degner (Salzburg)

 

Konzeption: Uta Degner und Christa Gürtler (FB Germanistik) veranstaltet in Kooperation mit Wissenschaft und Kunst und DAS KINO.

Bildnachweis: ©Stadtkino Filmverleih