ELEKTRA UND IPHIGENIE

HEROINNEN AUF DER BÜHNE DER FESTSPIELE IN MODERNE UND GEGENWART

Das 100-jährige Jubiläum der Salzburger Festspiele und insbesondere die Neuinszenierung von Richard Strauss‘ Oper Elektra im Jahr 2020 möchten wir zum Anlass nehmen, den antiken Mythos und die Tragödien um Elektra und Iphigenie in ihrem „magischen Spiegel“ (Hugo von Hofmannsthal) auf der Bühne der Festspiele in Moderne und Gegenwart in einem interdisziplinären Symposium an der Universität Salzburg aufleuchten zu lassen. Insbesondere wird nach wiederkehrenden Motiven gefragt werden, die das Faszinosum von Elektra und Iphigenie als geradezu paradigmatische Figuren des Übergangs ausmachen: Bühnentode, Klage und Konflikte, die Verkomplizierung jeglicher Geschlechterverhältnisse…

Dem Profil der Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft wie des Programmbereichs Figurationen des Übergangs entsprechend liegt der konzeptionelle Fokus des Symposiums auf den szenischen Künsten und dem Zusammenwirken ihrer Parameter (Musik, Theater, Choreografie und Geste) im Ensemble und zweitens auf der (inszenierungs-)analytischen Nahtstelle von Szene, Text und Komposition.

 

Organisation, Konzeption: Irene Brandenburg, Nils Grosch, Nicole Haitzinger

Bildnachweis: Archiv der Salzburger Festspiele