Was bedeutet es, die Erde vom Weltall aus zu betrachten? Seit dem Beginn des Weltraumzeitalters verspricht der Blick der Astronautinnen und Astronauten Erkenntnis und Staunen und ermöglicht eine neue Wahrnehmung unseres Heimatplaneten. Zugleich ist dieser Perspektivwechsel aber auch mit Vorstellungen von Kontrolle, Expansion und menschlicher Hybris verbunden.
In einer szenischen Lesung folgen wir ausgewählten literarischen Perspektiven zur Raumfahrt. Wir spannen einen Bogen von frühen utopischen Imaginationen (Jules Verne) über den Moment technischer Realisierbarkeit (Harry Martinson) bis zu zeitgenössischen Positionen (Rebecca Elson und Samantha Harvey). Diese Gedichte und Prosatexte reflektieren auch die ethischen, politischen und ökologischen Konsequenzen der Raumfahrt.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, den Nachthimmel durch das Teleskop zu betrachten (sofern dies die Wetterverhältnisse erlauben).
Die Veranstaltung findet im Zuge der Space Week Salzburg im Haus der Natur statt.
Anmeldung erforderlich: https://www.hausdernatur.at/de/spaceweek.html
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Organisation: Caitríona Ní Dhúill, Romana Sammern
Bildnachweis: Aufnahme der Erde, aufgenommen von der Besatzung der Apollo 17 auf ihrem Weg zum Mond, 7.12.1972. Foto: NASA, ID: as17-148-22742