Claudia Lehmann, Institut für Open Arts, Universität Mozarteum Salzburg
Die Manipulation von Bildern – bewegt oder nicht – ist so alt wie die Geschichte der Bilder selbst. Auch wenn wir uns wünschen, die Wirklichkeit objektiv abzubilden, das Festhalten eines historischen Moments in Öl oder das Aufstellen einer Kamera, wird schon durch die Autor:innen oder deren Auftraggeber:innen beeinflusst. Bilder sind Repräsentationen und werden bearbeitet, um Fehler verschwinden zu lassen, mehr Opulenz zu erzeugen, Schönheitsidealen gerecht zu werden, aber auch um Desinformation zu verbreiten. Mit dem technologischen Fortschreiten bis hin zu KI oder Deepfakes, wird es immer einfacher Bilder herzustellen und zu verändern. Selbst die Vorhersage darüber, welche Bilder, welche Geschichten oder welche „Wahrheiten“ wir sehen wollen, wird einfacher. Das komplexe System von Rezeption, Herstellung und Manipulation von Bildern beeinflusst und verändert unsere Wahrnehmungen, unsere Verhaltensweisen und damit unsere kulturellen Erzählungen, die uns verbinden oder trennen.
Eine Kooperation von PB InterMediation/Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft & Kunst mit dem Institut für Open Arts der Universität Mozarteum Salzburg.
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Idee, Konzeption und Organisation
Christine Bauer (Professorin für Interactive Intelligent Systems am Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interfaces (AIHI), Leiterin PB InterMediation | Universität Salzburg)
Katarzyna Grebosz-Haring (Systematische Musikwissenschafterin | PB InterMediation, Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft und Kunst | Universität Mozarteum Salzburg, Universität Salzburg)
Martin Losert (Instrumentalpädagoge, Leiter Department Musikpädagogik, Leiter PB InterMediation | Universität Mozarteum Salzburg)
Die öffentlichen Vorträge werden durch begleitende Termine für Studierende ergänzt (Anmeldung siehe Plus- bzw. Moz-Online LV-Nr. 901.955).