Alles Klasse?!

Klassistische Machtverhältnisse in Institutionen und der eigenen Lebensrealität performativ aufspüren

Die Debatte um Klassismus im Kulturbereich macht deutlich, dass Kulturinstitutionen gefordert sind, die eigene Arbeitsweise und Programmatik zu hinterfragen: Wie kann eine strukturelle Wende gelingen? Und welche Ausrichtungen und Verbindlichkeiten müssen dabei selbstkritisch im Blick behalten werden?

Im Workshop „Alles Klasse?!“ nähern wir uns künstlerisch experimentierend der eigenen Klassenherkunft und gelebten Klassenerfahrung an. Mittels Verfahren aus Theater und Performance werden wir klassistische Privilegien, Machtverhältnisse und Strukturen aufspüren und in unseren Lebensrealitäten verorten. Basierend auf dieser Auseinandersetzung gehen wir der Frage nach, worauf Antidiskriminierung im Kulturbereich abzielt und wie Institutionen und deren Mitarbeiter*innen diesbezüglich agieren können. Keine Vorkenntnisse nötig! Wer mag, kann ein persönliches Foto aus der Vergangenheit mitbringen.

Ulla Steyrleuthner studierte Theaterwissenschaft an den Universitäten Wien und Bern und Theaterpädagogik an der KPH Wien/Krems. Als Kulturvermittlerin und Theaterpädagogin bilden ihre Arbeitsschwerpunkte Forschungs- und Vermittlungsprojekte an der Schnittstelle kritischer Wissensproduktion, Performance und kultureller Bildung.

Organisation: Anita Moser

Anmeldung: roswitha.gabriel@plus.ac.at