Roland Kwitt, Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interfaces (AIHI), Universität Salzburg
Künstliche Intelligenz ist seit ihren Anfängen in den 1950er-Jahren von großen Visionen, spektakulären Erfolgen, aber auch von Fehlschlägen und Missverständnissen geprägt. Viele Mythen und Legenden haben sich im Laufe der Zeit etabliert – von der Vorstellung allwissender Maschinen bis hin zu der Angst vor einer unmittelbar bevorstehenden „Superintelligenz“. In diesem Vortrag zeichnen wir die historische Entwicklung zentraler Ideen und Meilensteine der KI-Forschung nach, gehen auf aktuelle Ansätze wie „Deep Learning“ ein und diskutieren, welche Erwartungen realistisch sind und welche vor allem Ausdruck von Hype oder Wunschdenken sind/bleiben. Ziel ist es, einen klareren Blick darauf zu vermitteln, was heutige KI-Systeme tatsächlich leisten können – und wo ihre Grenzen liegen.
Roland Kwitt ist Professor für Maschinelles Lernen und Co-Direktor des IDA Lab Salzburg
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Idee, Konzeption und Organisation
Christine Bauer (Professorin für Interactive Intelligent Systems am Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interfaces (AIHI), Leiterin PB InterMediation | Universität Salzburg)
Katarzyna Grebosz-Haring (Systematische Musikwissenschafterin | PB InterMediation, Interuniversitäre Einrichtung Wissenschaft und Kunst | Universität Mozarteum Salzburg)
Martin Losert (Instrumentalpädagoge, Leiter Department Musikpädagogik, Leiter PB InterMediation | Universität Mozarteum Salzburg)
Die öffentlichen Vorträge werden durch begleitende Termine für Studierende ergänzt (Anmeldung siehe Plus- bzw. Moz-Online LV-Nr. 901.955).