Von Metropolis bis Blade Runner, von Flash Gordon bis zur Hermetischen Garage: Die mediengeschichtlich miteinander verwobenen Medien Film und Comic nehmen bei der Darstellung von Innenräumen eine Sonderposition ein. Die Möglichkeiten linearer Erzählformen bieten nicht nur ein visuelles, sondern mitunter auch ein immersives Erfahrungsangebot – in das nicht zuletzt ästhetische, historische und genreübergreifende Aspekte eingeschrieben sind. Entlang zahlreicher Beispiele wird in diesem „bildstarken“ Vortrag der Anschaulichkeit und Bandbreite von Erzählstrukturen in Bezug auf das Phantastische nachgespürt.
Thomas Ballhausen ist Autor, Kulturphilosoph und Leiter der Interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst. Aktuelle Forschungsgebiete umfassen unter anderem Mediengeschichte, Phantastik sowie das Spannungsverhältnis zwischen Ästhetik und Ethik. Zuletzt erschien von ihm Unter elektrischen Monden (2023), in dem Science-Fiction und Lyrik aufeinander bezogen werden.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des SCIENCE MEETS FICTION Festivals statt, das seit 2018 in Zusammenarbeit mit zahlreichen Wissenschafts- und Kultureinrichtungen in Salzburg realisiert wird: Mit einer kreativen Mischung aus Wissenschaft und Fiktion werden Zukunftserwartungen hinterfragt, unterschiedliche Zukunftsbilder zur Diskussion gestellt und Anregungen für weiterführende Gespräche geliefert.
INNER SPACE lautet das gemeinsame Thema aller Beiträge zu SCIENCE MEETS FICTION 2025. In zahlreichen Veranstaltungen werden vom 24. September bis 8. Oktober fiktionale Zukunftsentwürfe und wissenschaftliche Erkenntnisse in Beziehung zueinander gesetzt.
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