Der Tag danach. Phasen der Latenz, des Ausbruchs und der Neuordnung in Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst
Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Der Tag danach. Phasen der Latenz, des Ausbruchs und der Neuordnung in Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst“ widmeten sich Vorträge, Diskussionen, Performances und Exkursionen der zeitlichen Dimension von Übergangsphänomen. Fragen der Latenz und Beschleunigung, der Ruptur, des point-of-no-return und Ausbruchs, der Umwandlung und der Neuordnung lassen sich in der naturwissenschaftlichen und historisch-philosophischen Analyse ebenso stellen wie in künstlerischen und kreativen Prozessen. Die Vorstellung eines “Tags danach”, eines Chronotopos des ,danach’ bildet einerseits eine Phase, die den Übergang von Ausbruch und Neuordnung markiert, andererseits erinnert er uns daran, dass Phasen des Übergangs und Umschlagmomente häufig überhaupt erst vom Standpunkt eines danach betrachtet und skaliert werden können.
Konzeption/Organisation: Miriam Althammer, Christoph von Hagke, Werner Michler, Bob Muilwijk, Clemens Peck, Romana Sammern, Magdalena Stieb
Auftaktveranstaltung, 1. April 2025
09.12.2025
In welcher Ruine lebe ich, oder: Wann war die Hütte?“ Der Tag danach. Phasen der Latenz, des Ausbruchs und der Neuordnung in Gesellschaft, Wissenschaft und Kunst // Konferenzbericht von Robert A. Winkler
