„Eine Sprache für einen Davidstern auf dem Stadtschloss“. Gedanken zu Max Czolleks „Versöhnungstheater“

Dieser Text basiert auf meiner kurzen Einführung zum W&K-Forum des Programmbereichs „Figurationen des Übergangs“ der interuniversitären Einrichtung Wissenschaft & Kunst (Universität Salzburg/Universität Mozarteum) am 27.6.2023: Versöhnungstheater – Scott Spector (Ann Arbor/Michigan) im Gespräch mit Max Czollek (Berlin).

Max Czolleks Essay Versöhnungstheater (Carl Hanser Verlag, München 2023) hat mich beim Lesen immer wieder sprachlos gemacht. Oft fühlte ich mich fast gezwungen, das Buch wieder auf die Seite zu legen, innezuhalten oder wenigstens quer zu lesen – nicht, weil mich die Lektüre gelangweilt hätte, sondern weil mich die unglaubliche Klarsicht, Präzision und Verwegenheit, die mir da entgegenkamen, verblüfften, zusammen mit dem Mut des Autors, vor vermeintlichen Außenseiterpositionen nicht zurückzuschrecken. Das heißt nicht, dass ich Max Czollek in allem zustimmen würde – aber darum geht es ja auch nicht.

„Eine Sprache für einen Davidstern auf dem Stadtschloss“. Gedanken zu Max Czolleks „Versöhnungstheater“

W&K Forum_Flyer_Max Czollek_270623

 


24.09.2025

Ein Kommentar von Susanne Plietzsch zum W&K-Forum "Versöhnungstheater – Scott Spector (Ann Arbor/Michigan) im Gespräch mit Max Czollek (Berlin)"